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NABUCCO

Oper von G.Verdi - Oper in vier Akten


NabuccoNabucco ist eine der populärsten Opern überhaupt, der Gefangenenchor gilt als die berühmteste Chorszene der Opernliteratur. Aufgrund des großen Erfolges dieser Inszenierung bieten wir das Werk noch einmal auf Tournee an.

Giuseppe Verdis Meisteroper in einer Inszenierung der Stagione d’Opera Italiana.

Über 150 Jahre ist es her, dass Giuseppe Verdis Freiheitsoper „Nabucco“ uraufgeführt wurde. Zu diesem Anlass bietet die renommierte „Stagione d’Opera Italiana“ die Jubiläumsinszenierung dieses weltberühmten Werkes.

Der Freiheits-Chor „Va pensiero…“ ist zur inoffiziellen Hymne Italiens geworden und bewegt die Menschen wie eh und je. Neben diesem musikalischen Höhepunkt enthält „Nabucco“ eine Fülle mitreißender Arien, Duette und Ensembles und eine packende Handlung.

Diese Verdi-Oper wird den Gästen in hervorragender Besetzung mit internationalen Solisten, Chor und Orchester geboten. Eine vollständig neue Dekorations- und Kostümausstattung bildet den festlichen Rahmen für dieses einzigartige Nabucco-Gastspiel.

 

 

 

 

 

 

Akt I - Jerusalem 

Im Tempel des Solomon in Jerusalem 

Die Hebräer und Leviten sind in Solomons Tempel versammelt, um das Schicksal der Israeliten zu beklagen, welche vor kurzem vom Babylonischen König Nabucco besiegt wurden. Dieser marschiert gerade in die Stadt ein. Der Hohepriester Zaccaria ermutigt seine Gefolgsleute, die Hoffnung nicht aufzugeben, da sie noch eine wertvolle Geisel, Fenena - Nabuccos Tochter, besitzen. Fenena wird durch Ismaele, Neffe des Königs Sedecia von Jerusalem, bewacht. Ismaele ist allerdings in Fenena verliebt, welche ihn unter großem persönlichen Risiko befreit hatte, als er Gefangener in Babylon war. Diese Gunst möchte er nun zurückgeben. Die zwei planen fortzulaufen, als Abigaille, von der jeder glaubt, sie sei Nabuccos erstgeborene Tochter, an der Spitze von Babylonischen Soldaten, die als Hebräer verkleidet sind, den Tempel betritt. Abigaille offenbart Ismaele flüsternd ihre Liebe und bietet an, alle Hebräer freizulassen, wenn er ihre Liebe erwidert. Ismaele will sich nicht erpressen lassen. Während dessen begehrt eine Menge von Hebräern, die von Nabuccos Soldaten gejagt wurden, Zuflucht im Tempel. Dann taucht der König selbst an der Tür auf. Zaccaria droht Fenena zu töten, wenn Nabucco und seine Leute es wagen, den heiligen Platz zu missachten. Er hebt den Dolch, aber Ismaele schreitet ein und rettet sie vor dem Tod. Zaccaria verdammt den Verräter. Nabucco umarmt seine Tochter und befiehlt, den Tempel niederzubrennen.

NabuccoAkt II - Sakrileg 

Szene 1 - Die königlichen Zimmer im Palast in Babylon 

Aus einem von Nabucco geheim gehaltenen Dokument erfährt Abigaille ihre wahre Herkunft. Sie ist nicht Nabuccos Erstgeborene, sondern die Tochter einer Sklavin.

Sie ist entschlossen, sich an Fenena zu rächen, der Nabucco den Thron anvertraut hat, während er die Hebräer bekämpft. Sie will ihre Rivalin töten, den Thron übernehmen und die Nachricht verbreiten, dass Fenena tot sei. Ihr Vorhaben wird durch den Hohepriester des Baal unterstützt.

Szene 2 - In einem anderen Flügel des Palastes 

Zaccaria war frei. Zaccaria und seine Leute bekehren Babylonier, die zum jüdischen Glauben konvertieren. Der Chor der Leviten verwünscht Ismaele, da er Fenena das Leben gerettet hat. Sie verachten ihn wegen seines Verrates (Fluchtmöglichkeit für Fenena). Zaccaria gebietet dem Chor Einhalt - Ismaele sei kein Verräter, da er das Leben einer Konvertierten gerettet hat. Abigaille ist gerade dabei, ihren Plan auszuführen (nämlich die Macht an sich zu reißen), als Nabucco unerwartet zurückkehrt. Er ergreift die Krone und erklärt sich selbst zum alleinigen König und Gott, den die Leute bis in alle Ewigkeit anbeten sollen. Bei diesen Worten schlagen Blitze neben dem eingeschüchterten König ein. Eine übernatürliche Kraft hebt die Krone von seinem Kopf. In der folgenden Lähmung ergreift Abigaille die Krone.

Akt III - Die Weissagung 

Szene 1 - Die hängenden Gärten im königlichen Palast in Babylon 

Abigaille, die sich selbst zur Königin ernannt hat, sitzt auf dem Thron im Beisein des Hohepriesters, um die Huldigung der Adligen zu empfangen. Plötzlich erscheint der wahnsinnig gewordene Nabucco. Abigaille überlistet ihn, um das königliche Siegel zu bekommen, mit dem das Todesurteil der Hebräer, inklusive der konvertierten Fenena, ratifiziert werden kann. Nabucco erkennt den Trick zu spät, protestiert und droht Abigaille, die Details ihrer Geburt offenzulegen. Er sucht nach dem Dokument über ihre Herkunft, aber Abigaille hat es schon und zerreißt es lachend in kleine Stücke. Sie übergibt den alten König den Wachen und lässt ihn einsperren. Nabucco verspricht den Thron abzutreten, wenn Abigaille Fenena verschont. Abigaille lehnt den Vorschlag mit einem sardonischen Lächeln ab.

Szene 2 - An den Ufern des Euphrats 

Die Hebräer, zur harten Arbeit verdammt, beklagen ihr "schönes und entferntes Heimatland" (Gefangenenchor "Va pensiero") und rufen den Herrn um Hilfe. Zaccaria ermutigt die Leute mit einer pathetischen Prophezeiung, dass eine furchtbare Rache Babylon heimsuchen wird.

NabuccoAkt IV - Der zerbrochene Götze

Szene 1 - Räume des königlichen Palastes in Babylon 

Nabucco, der aus einem tiefen Schlaf voller Alpträume erwacht, hört Fenenas Namen von der Straße. Er stürzt zum Balkon und wieder zurück aus Verzweiflung, seine Tochter in Ketten zu sehen. Vergebens versucht er, den Palast zu verlassen, nur um festzustellen, dass er selbst ein Gefangener ist. Dann kniet er nieder, um den Gott der Hebräer um Erbarmen anzuflehen. Plötzlich öffnet sich das Tor und eine Gruppe königstreuer Wachen erscheint. Mit gezogenem Schwert folgen sie ihm, um seine Krone zurückzuforden und Fenena zu befreien.

Szene 2 - In den hängenden Gärten des königlichen Palastes in Babylon 

Fenena wurde mit anderen Hebräern zum Opferaltar in den hängenden Gärten gebracht. Der Hohepriester des Baal führt gerade die Opferzeremonie durch, als Nabucco und seine Gefolgsleute eintreten. Er befiehlt, das Götzenbild umzustürzen. Der Götze fällt, bevor er berührt wurde, zu Boden und zersplittert. Die Juden sind befreit und Nabucco ermahnt seine Leute, sich vor dem Gott der Juden, Jehovah, zu verneigen. Abigaille, besiegt auf ganzer Linie, vergiftet sich selbst. Bevor sie stirbt, bittet sie ihre Schwester um Vergebung.

 


 

 

 

NabuccoTermine:

derzeit keine Termine!

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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